30. Januar 2021

Stolberg, Finkenbergkirche

Livestream Duo Großheide-Dotkus

Im Rahmen von #coronawinter concert spielen wir
Sonaten des Hochbarock von Händel, Scarlatti, Platti, Galliard und Barsanti für Flöte und Cembalo. Das Konzert wird als Livestream am 30.1.2021 auf dem Youtube-Kanal von Stolberg evangelisch übertragen.

Darja Großheide – Traversflöte, Blockflöte
Marta Dotkus – Cembalo

Fotos von Manfred Cogel und Fabian Raclet

Auf Youtube Stolberg evangelisch kann man unser Konzert im Livestream genießen am Samstag, dem 30.1.2021 um 19 Uhr.
Wer es zu diesem Termin nicht schafft, kann unser Konzertvideo auch später auf dem Youtube-Kanal von Stolberg evangelisch anschauen.
Der Link:
www.youtube.com/c/stolbergevangelisch

Programm
Giovanni Benedetto Platti (1697 – 1763) Sonata 6, op.3 in G-Dur für Traversflöte und Basso continuo Adagio – Allegro – Non tanto adagio mà cantabile – Arietta con variazioni, non tanto allegro
John Ernest Galliard (1687 – 1747) Sonata 8, op.1 in g-moll für Altblockflöteund Basso continuo Preludio Largo – Corrente Allegra – Sarabanda Largo – Allemanda Allegro
Domenico Scarlatti (1685 – 1757) Sonate in g-moll, K 30, für Cembalo, genannt “ Die Katzenfuge”
Georg Friedrich Händel (1685- 1759) Sonate in e-moll, HWV 375 für Traversflöte und Basso continuo Largo – Allegro – Grave – Minuetto
Francesco Barsanti (1690 – 1772) Sonata 3 in g-moll für Altblockflöte und Basso continuo Adagio – Allegro – Largo – Gavotta – Minuet

Marta Dotkus wurde in Breslau geboren. Sie erhielt eine grundlegende musikalische Ausbildung und ihren ersten Klavierunterricht mit 7 Jahren an der Musikgrundschule und am Musikgymnasium ihrer Heimatstadt. Mit 13 Jahren wechselte sie zum Cembalo. Die Faszination für dieses Instrument führte sie nach dem Abitur 1999 zum Cembalostudium bei Professor Leszek Kedracki an die Frédéric-Chopin-Hochschule für Musik in Warschau. 2001 wechselte sie zu Ketil Haugsand an die Kölner Musikhochschule, wo, nach einem mit Auszeichnung verliehenem Diplom 2006, das Konzertexamen folgte. Um neben ihren solistischen Fähigkeiten auch das Continuo-Spiel zu vervollkommnen, schloss sie ein Kammermusikstudium bei Christian Rieger an der Folkwang Universität der Künste in Essen an, wo sie seit 2009 auch Lehrbeauftragte ist.
Als freiberufliche Cembalistin tritt sie in verschiedenen Ensembles bundesweit als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermitglied in Konzerten, Opern und auch spartenübergreifenden Kontexten auf.

Darja Großheide spielt von Kindheit an Quer-und Blockflöte. Sie studierte zunächst Blockflöte bei S Balestracci in Padua (Italien). Es folgten Abschlüsse an den Musikhochschulen von Maastricht (NL bei J.Minis) und Köln (M.Zimmermann). Bei Karl Kaiser machte sie ein Aufbaustudium für Traversflöte an der MHS Frankfurt, bei Martin Sandhoff spezialisierte sie sich zusätzlich auf das Spiel romantischer Klappenflöten. Sie konzertiert mit verschiedenen Barockorchestern sowie in unterschiedlichen kammermusikalischen Formationen. Mehrere CD-Produktionen mit Ersteinspielungen ihres Ensembles „musica solare“ sind aus dieser Arbeit hervorgegangen (u.a.Kantaten von Ariosti, Sonaten von Nardini). 2010 gründet Darja Großheide die Kammerkonzertreihe „Tonspuren“, die seit 2015 in der Kulturfabrik Becker&Funck in Düren vom Kunstförderverein Kreis Düren veranstaltet wird und die sie als Musikalische Leiterin betreut. Sie erarbeitet fortdauernd neue Kammermusikprogramme in unterschiedlichen Besetzungen und setzt diese um.